
Gremline mit Melanie Streich
Grosse Glubschaugen, dicker Bauch, haarloser Schwanz, verschnupft und mit stark entzündeten Augen kam ich vor zwei Jahren als vierwöchiges Büsi in die Klinik. Offenbar war ich ein «Verkehrsunfall», für niemanden eine Freude, für alle überflüssig. So sollte ich in der Klinik eingeschläfert werden. Zum Glück zog Frau Doktor nicht sofort die Spritze mit der rosaroten Flüssigkeit auf, sie und alle andern hatten ein Herz für mich; da war es mir denn auch egal, dass sie mich «Gremline» tauften!
Ich hörte lange Zeit bei der täglichen Visite: «Sie ist noch nicht über den Berg, wollen wir wirklich weitermachen?». Das bedrückte mich natürlich, und ich gab mir alle Mühe, möglichst schnell gesund zu werden. Meine jetzige Besitzerin – was sage ich: Freundin – hatte ein Einsehen und gab sich alle Mühe, mich aufzupäppeln. Als ich wieder «zwäg» war, hat sie mich zu sich heim genommen (ich glaube, ihr Freund war ein wenig eifersüchtig, aber das hat mich absolut kalt gelassen!). Heute bin ich sehr glücklich. Nur die Fotografen mit ihren aggressiven Blitzen mag ich nicht, da habe ich meiner Melanie den ganzen Körper verkratzt, so grosse Angst hatte ich. Ansonsten bin ich fit und gesund – und kugelrund!
Tiermedizinische Praxisassistentin (TPA)
Diplom 2007
Schwerpunkte
» Futterberatung
Interessen
» Singen
» Lesen
» Klavierspielen
