
Hannah mit Alexandra Drossard
Ich war noch ein sehr sehr kleines Mädchen, als Hannah zu uns kam. Kurz zuvor musste ihre Vorgängerin – auch ein Golden Retriver – eingeschläfert werden. Natürlich habe ich in meiner kindlichen Naivität immer wieder an ihren Ohren gezogen oder am Schwanz gezerrt, bin mit meinen Patschhändchen sicher oft unsanft durch ihr krauses Haar gefahren und habe ihr so Schmerzen verursacht – Hannah liess alles ohne Murren und Knurren über sich ergehen, sie hat sich höchstens ein wenig von mir entfernt, wenn meine «Attacken» allzu grob ausfielen. Natürlich war es mir absolut untersagt, allein mit Hannah einen Spaziergang zu machen – sie hätte mich ja umzerren oder so gut verteidigen können, dass ein Unglück hätte passieren können… Aber irgendwann – ich zählte dabei etwa sieben oder acht Lenze – packte mich die Lust, mit Hannah alleine fortzugehen und herumzutollen. Und siehe: sie zerrte nicht an der Leine und passte so gut auf mich auf, dass mir wohl kaum jemand etwas hätte antun können! Mittlerweile bin ich ein bisschen älter, Hannah leider schon alt, aber unsere innige Freundschaft wird bis an ihr Lebensende und darüber hinaus erhalten bleiben!
Tiermedizinische Praxisassistentin (TPA)
In Ausbildung, 2.Lehrjahr
Interessen
» Joggen
» Reiten
» Freunde
